Lieber Gil Ofarim,

die – von Ihnen öffentlichkeitswirksam angeprangerte – Diskriminierung, erinnert an folgendes Sprichwort:

„Wenn zweien das Gleiche widerfährt, ist das noch lange nicht dasselbe.“

Nachdem ein Hotel einen Musiker, offenbar wegen seiner Religionszugehörigkeit, als Übernachtungsgast ablehnt, rollt (völlig berechtigt) eine Welle der Empörung und Solidarität durch Deutschland:

Hunderte Bürger protestieren – nur wenige Stunden nach dem Vorfall – vorm Hotel, um ein Zeichen gegen Ausgrenzung zu setzen.

Umgehend schaltet sich auch der Antidiskriminierungsbeauftragte des Bundes ein, spricht von einem Verstoß gegen das „Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz“.

Danach entschuldigt sich Sachsens Vize-Ministerpräsident Martin Dulig (SPD) beim Musiker für die erlittene Demütigung, welche ihn „wütend“ macht.

Wenn Hotels ihre Gäste jedoch wegen einer bestimmten Parteizugehörigkeit vor die Tür setzen, schimpft sich das plötzlich „Haltung zeigen“ – wofür sie Lob und Applaus von höchsten Stellen ernten.

Resultieren diese Unterschiede daraus, dass AfD-Mitglieder – gemäß dem jüdischen Bundesverdienstkreuzträger Igor Levit – ihr „Menschsein verwirkt haben“ und folglich gutmenschlichen Repressalien vogelfrei ausgeliefert sind?

Lieber Gil Ofarim, völlig zu Recht fragen Sie, ob wir „nichts aus der Vergangenheit gelernt“ haben – denn die Ihnen widerfahrene Diskriminierung ist leider kein Einzelfall!

Täglich müssen Abertausende eine Ausgrenzung vom öffentlichen Leben erdulden, die ans dunkelste Kapitel deutscher Geschichte erinnert:

Man verwehrt Menschen nicht nur den Zutritt zu Gaststätten, Kinos und Schwimmbädern, sondern nimmt ihnen ihre Grundrechte und stigmatisiert sie zur „Gefahr für die Volksgesundheit“ – das Ganze sogar mit offizieller staatlicher Erlaubnis!

Man entwürdigt diese Menschen wie Aussätzige, nur weil sie ihr Recht auf körperliche Selbstbestimmung verteidigen und sich nicht zur Zwangsteilnahme an einem medizinischen Großexperiment erpressen lassen.

Ihr

Elmar Gehrke

PS: Lieber Gil Ofarim, wann unternehmen Sie, bitte ebenfalls mit deutlich sichtbarem Davidstern, einen Spaziergang durchs nächstgelegene Kalifat – sprich jene Viertel verbrauchtbundesländischer Großstädte, wo Shisha-Bars & Barber-Shops für orientalisches Feeling sorgen?

Dort haben Sie die Chance, sich von „Religion des Friedens“-Anhängern – die vorm Brandenburger Tor Israelflaggen verbrannten und dabei aus tausenden Surensöhnen-Kehlen „Tod den Juden!“ grölten – zum Thema „Antisemitismus“ kulturbereichern zu lassen.

Ob dieses „multireligiöse Toleranzexperiment“ – welches für Sie in einer „Nahtod-Erfahrung“ enden könnte – ein ähnliches Medienecho hervorruft, wie der „Hotel-Skandal“?

Den „Presstituierten“ dürfte es schwerfallen, diesen (von Rautenhand importierten) Judenhass als „Sachsen-Bashing“ zu verkaufen…

PPS: Welchen kulturellen Hintergrund besitzt eigentlich der Hotelmitarbeiter, welcher Sie im „bunten & weltoffenen“ Leipzig mutmaßlich antisemitisch anfeindete?

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14 Kommentare

  1. Lieber Elmar.

    Sie haben den Nagel wieder einmal auf den Kopf getroffen.
    Mit Ernsthaftigkeit und Schmunzeln habe ich gelesen.
    Sie sprechen mir aus der Seele wie bei jedem ihrer Texte.
    Vielen Dank dafür.

    Es Grüßt Sie freundlichst Enrico Pabst

  2. Mir kommt diese ganze Geschichte insziniert vor. Es gibt keinen Namen des Hotel-Mitarbeiters, der ja bekanntermassen Anzeige erstattet hat gegen Ofarim. Das Hotel ist bekannt, Gäste aus aller Herren Länder zu beherbergen. Vielleicht wollte der Mitarbeiter Herrn Ofarim nur schützen, vor gewissen Gästen des Hotels,die sich in Schlafanzügen kleiden und ihre Frauen als Kleiderständer mit Sehschlitz benutzen?

  3. Ja, das mit der Inszenierung kommt mir auch in den Sinn. Mit Musik oder ähnlichem hatte G. Ofarim bislang ja nur wenig auf sich aufmerksam machen können, obwohl Ethno-Pop und -Rock nicht gerade tot sind.
    Keep on
    rocking in a
    Free world
    G.

  4. Mir ging sofort ein ganz anderer Gedanke durch den Kopf!
    Jedes Vorkommnis hat eine gewisse Vorgeschichte, hier wird nach meiner Meinung ganz bewusst diese „Tatsache“ verschwiegen bzw. drauf verzichtet.
    Ich glaube, dass damit dieser „Vorfall“ eine ganz andere Wendung bekommen hätte!
    P.S. Sehr kurzer und knackiger Artikel.
    Der Tagesbefehl lautet, weitermachen! 🙂

  5. Wenn Gastronomen von ihrem Hausrecht Gebrauch machen und keine AfD Mitglieder in ihre Lokalität lassen, wenn staatlich geförderte Jagd auf Ungeimpfte gemacht wird,wenn für Nichtgeimpfte der Zugang zum sozialen Leben verwehrt wird, unter Berufung des Hausrecht’s, dann sollte ein Hotel auch das Recht haben, das zur Schau stellen von religiösen Symbolen in ihren Gemäuern zu unterbinden. Schließlich sollte er nur die Kette abnehmen, nicht mehr und nicht weniger.

  6. 👍🏼
    Hier fehlt nur noch die sich empörende grüne Justizministerin (ohne juristischen Abschluss – deshalb auch die sofortige Reaktion – ohne den Schutz der Unschuldsvermutungen), welche sofort klarstellte, dass bei dieser Art des Rassismus keine Entschuldigung ausreiche.

  7. Durch Unterlassung konkreter Info seitens des „ÖRV“ und des Hotels sowie der Gegenanzeige des „Beschuldigten“ sowie des „Erinnerungsverlustes“ des Herrn Ofarim hab ich zumindest erhebliche Zweifel an der öffentlichen Darstellung. Vielleicht hat es noch ein Nachspiel ( erinnere mich an das „Attentat“ an Lokal in Chemnitz…, — ). Bitte weiter so, hilft mir beim Ertrag der Gegenwart. LG.

  8. Wieder mit wenigen Worten, die niemanden verletzen oder bloßstellen alles gesagt.
    Bitte so weitermachen und nicht unterkriegen lassen.
    Danke

  9. Vierteljahreshefte für freie Geschichtsforschung
    VffG ■ 2000 ■ 4. Jahrgang ■ Heft 3 & 4, Seite 391
    https://archive.org/details/Vierteljahreshefte-fuer-freie-Geschichtsforschung-2000-3-und-4

    Auszug aus
    Freiheit und Wahrheit vor Gericht
    Von Peter Damian, Seiten 385 bis 393

    Elie Wiesel, der wohl prominenteste Auschwitzüberlebende, der fur seine schriftstellerische Tatigkeit zum Holocaust den Nobelpreis bekommen hat, hat den Unterschied der Denkweisen, den wir jetzt zwischen Lipstadt und Irving beobachten, schon 1982 in einem Dialog zwischen sich und einem Rabbi dargestellt:

    „Was schreibst du da?“ fragte der Rabbiner. „Geschichten“, antwortete ich. Er wollte wissen, welche Geschichten: „Wahre Geschichten? Uber Menschen, die du kanntest?“ Ja, über Dinge, die passierten, oder hätten passieren können. „Aber sie passierten nicht?“ Nein, nicht alle. Tatsächlich waren einige davon erfunden vom Anfang bis zum Ende. Der Rabbiner beugte sich nach vorn als nehme er Maß an mir und sagte, mehr traurig als ärgerlich: „Das bedeutet, daß du Lügen schreibst!“ Ich antwortete nicht sofort. Das gescholtene Kind in mir hatte nichts zu seiner Verteidigung zu sagen. Dennoch, ich musste mich rechtfertigen: „Die Dinge liegen nicht so einfach, Rabbiner. Manche Ereignisse geschehen, sind aber nicht wahr. Andere sind wahr, finden aber nie statt.“

    Dinge sind wahr, finden aber nie statt. Das ist eine den Deutschen ungewohnte Haltung zur Wahrheit. Die meisten Deutschen müssen das noch lernen.

  10. Von Leipzig nach Berlin ist es ja nur ein Katzensprung und schon in unmittelbarer Nähe des Berliner Hauptbahnhof im schönen Moabit(damit ist nicht der Knast gemeint) kann Gil Ofarim seine Tapferkeit unter Beweis stellen und die Turmstr mit seinem deutlich sichtbaren Davidsstern entlang spazieren.

    1. nichts trauriger, als wenn sich ein „PROMI“ nicht gewürdigt fühlt. Ofarim sollte sich mal so nehmen wie er ist – nämlich ein jämmerliches NICHTS!

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