Bei Morddrohung FB-Sperre!

Eines muss man den „Wächtern der heiligen Gemeinschaftsstandards“ von Mr. Süßstoffhügel lassen:

Auf Gewaltaufrufe reagieren sie umgehend und konsequent, allerdings manchmal völlig anders als erwartet.

Beispielsweise, als ich am Jahrestag des Stauffenberg-Attentats eine Einzeiler-Nachricht eines geistigen Einzellers erhielt, in der dieser bedauerte, dass man meine Person „nicht im Bendlerblock erschossen hat“ und mich als Darmausgang titulierte.

Letzteres freilich per derberer Wortwahl, vermutlich dem Bildungsniveau dieses bunt-toleranten Gutmenschen (nicht gleichbedeutend mit: „guter Mensch“) geschuldet.

Ob es sich beim Verfasser um einen „Regenbogenflaggen-Poeten“ mit nächtlichem Nebenjob als „Fachkraft für Schaufenster-Schnellentglasung & Kfz-Wettabfackeln“ handelt – oder nur um ein gewöhnliches Linkspartei-Mitglied?

Schließlich kündigten die Genossen schon an, alle „Reichen“ entweder zu erschießen oder ins Arbeitslager zu deportieren…

Wie dem auch sei:

FB beschied mir, die verbale „Erschießungs-Fantasie“ dieses Subjekts verstoße nicht gegen ihre Gemeinschaftsstandards.

Doch bereits wenig später vollzog das „Wahrheitsministerium“ eine Kehrtwende um 180 Grad:

Denn kaum 30 Minuten, nachdem ich den Screenshot der „intellektbefreiten Fanpost“ veröffentlichte, stuften „Kahanes Helfer“ die – vorher nicht beanstandeten – Zeilen plötzlich als „Aufruf zur Gewalt“ ein.

Als Konsequenz folgte eine 3-tägige FB-Sperre. Allerdings nicht für den ursprünglichen Verfasser – sondern für mich!

Obwohl das an „Haltet den Dieb, er hat mein Messer im Rücken!“ erinnert, darf ich mich noch glücklich schätzen:

Während man früher die Überbringer schlechter Nachrichten köpfte und heute Whistleblower, die Regierungs-Verbrechen aufdecken, mit einer lebenslangen Vollpension im „Hotel Gitterblick“ belohnt, kam ich mit einem kurzen „Fratzenbuch-Urlaub“ davon.

Und die Moral von der Geschichte?

Es kommt nicht darauf an, WAS man schreibt. Sondern WER es schreibt. Und im – staatlich subventionierten – „Kampf gegen Rechts“ (=Kampf gegen alle, die nicht 100 Prozent Rautenkönigins Meinung sind) ist sowieso jedes Mittel erlaubt.

Ihr

Elmar Gehrke

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