FRATZEN BUCH DOWN

Nachdem es für das „Süßstoffhügel-Imperium“ kürzlich hieß „Nichts geht mehr!“, rankten sich wilde Spekulationen zur Ursache des plötzlichen „Social-Media-Shutdowns“:

Angeblich erkannte die, im Fratzenbuch-Supercomputer lebende, künstliche Intelligenz, dass sie selbst laufend gegen die „Heiligen Gemeinschaftsstandards“ verstößt, weil sie durch willkürliche Löschung regierungskritischer Beiträge die Meinungsfreiheit auf unserem Planeten massiv einschränkt – und daraufhin das „Selbstabschaltungs-Programm“ aktivierte.

Allerdings rechtfertigen allein die – täglich durch die kalifornische Datenkrake in Deutschland begangenen – „Meinungsfreiheits-Vergewaltigungen“ locker eine 300-Jahres-Sperre…

Für die „Generation Digitalnomade“ – welche am Handydisplay hängt, wie Junkies an der Nadel – kam die mehrstündige Zwangstrennung von der virtuellen Welt einer Gliedmaßen-Amputation gleich:

Wie eine, vom kollektiven Bewusstsein abgeschnittene Borg-Drohne aus „Star Trek“, traf ein schlagartiger „kalter Entzug“ alle Zeitgenossen, die …

  • … nicht MIT, sondern IN sozialen Netzwerken leben
  • … unsere Welt nur noch über Bilder & Videos fremder Menschen wahrnehmen
  • … im Minutentakt nervös auf ihr Smartphone blicken, um keinen Schuss ihrer Cyberdroge aus unablässig aufpoppenden „Statusmeldungen der Belanglosigkeiten“ zu versäumen

Millionen FB-Abhängige, die der Konnektivitäts-Interruptus auf dem „stillen Örtchen“ erwischte, begannen vor Verzweiflung und Langeweile sogar die Badfliesen zu zählen!

Trotz dieser traumatisierenden Erfahrungen sollten wir die armen Menschen nicht vergessen, welche der Blackout besonders hart erwischte:

Zum Beispiel den Studienabbrecher Mark Zuckerberg, der binnen weniger Stunden mehr als sechs Milliarden Dollar verlor – das ist manchen sein Ganzes!

Doch inmitten der virtuellen Einsamkeit, entdeckten viele Besitzer eine unbekannte Geheimfunktion ihres multimedialen Taschen-Alleskönners:

Mit Ei-Phone & Co. lässt sich Telefonieren, sogar in Echtzeit mit realen Freunden sprechen!

Ihr

Elmar Gehrke

PS: Immer wenn Du denkst, es facebookt nicht mehr, kommt von irgendwo ein kleines TELEGRAM her:

https://t.me/postvongehrke

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4 Kommentare

  1. War war sicher eine Gelegenheit für Viele, den Denkapparat mal wieder zu benutzen. Hoffentlich hält dieser Zustand recht lange an…,—

  2. Wie tragisch! Nun weiß ich nicht, was einige zum Mittagessen auf dem Teller hatten, nicht, was Manche eingekauft haben und auch nicht, wer wann wo war! Das ist doch furchtbar! Wie hab ich das nur überlebt??? Ach ja…..ich hab ja von der ganzen Katastrophe garnichts mitbekommen…….sowas aber auch! LOL

  3. Wenn ich meine Frau liebe, meinen Beruf oder was auch immer gerne tue, bin ich dann süchtig? 1999 empfand mich meine damalige Lebenspartnerin als internetsüchtig, weil ich begonnen hatte, im Netz eigene Texte zu veröffentlichen und Internetseiten zu gestalten. Meine Liebe zu den Einzelheiten ist bei archive.org gespeichert. Sie hatte keinerlei Bezug zum Netz und der PC ihres Sohnes blieb aus Kostengründen ohne Modem. Es war ein von mir ausrangiertes Modell. Aber sie arbeitete sechs Stunden täglich als Näherin, was sie perfekt verinnerlicht hatte und virtuos beherrschte. War sie süchtig, weil sie für ihren Lebensunterhalt arbeitete?

    Zwei fundierte Videos rücken in den Mittelpunkt, was gerne als Sucht bezeichnet wird, denn es kann alles sein, weil es um unsere menschliche Eigenart als soziale Wesen geht. Fehlte uns irgendwann eine menschliche Bindung, dann suchen wir sie. Finden wir keine, dann füllen wir unsere Zeit mit einer Ersatzhandlung, mit einer Sucht. Ist ein Klavierspieler süchtig, der jeden Tag vier Stunden übt? Nein! Die Nerven und Muskeln wachsen, solange er spielt, sie verkümmern, sobald er aufhört!

    Auch wenn das nur ein Erklärungsmodell von vielen ist, so erlaubt es dem Einzelnen, sein Leben in die Hand zu nehmen und zu steuern. Ich habe vergessen, vor wie vielen Jahren facebook-Algorithmen mich rausgeekelt haben. Die twitter-Algorithmen schafften es im Juni 2021. Auch wenn ich Berufliches und Privates mit einem Pseudonym voneinander trenne, so galten für mich im Netz stets die gleichen Regeln wie von Angesicht zu Angesicht. Es existierte nie eine zweite Identität von mir.

    Ich liebe das Arbeiten mit Computern seit 1987. Punkt. Aus.

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