Lieber Berliner Innensenator,

warum erinnern mich Ihre Worte an den „Schwarzen Kanal“?

Vielleicht weil Sie Menschen – die friedlich für UNSERE Bürgerrechte auf die Straße gehen wollen – als Feinde der freiheitlich-demokratischen Grundordnung diffamieren?

Genau wie das DDR-Regime, welches – kurz vor seinem Untergang im Herbst 1989 – mutige Montagsdemonstranten als „Konterrevolutionäre“ beschimpfte? Aber das wissen Sie als ehemaliges SED-Mitglied ja am besten, oder?

In Artikel 8 des Grundgesetzes steht:

„Alle Deutschen haben das Recht, sich ohne Anmeldung und Erlaubnis friedlich und ohne Waffen zu versammeln.“

Herr Innensenator Geisel, was haben SIE daran nicht verstanden?

3.000 Polizisten, Wasserwerfer, 9 km Zäune zur Absperrung des Regierungsviertels: Da muss jemand ziemlich viel Angst vor nur 20.000 Leuten haben…

Herr Geisel, wie stellen Sie sich das angedrohte „harte Durchgreifen“ der Polizei vor?

Wollen Sie friedliche Demonstranten zusammenknüppeln lassen? Oder gar einen zweiten „Platz des Himmlichen Friedens“ riskieren?

Ich werde mir weder von einem früheren Mitglied der Mauerschützen-Partei, noch von einer Ex-FDJ-Sekretärin verbieten lassen, meine im Grundgesetz garantierten Rechte wahrzunehmen!

Schließlich fragten die Helden der friedlichen Revolution auch nicht erst bei der DDR-Staats- und Parteiführung um Erlaubnis…

Weil es darum geht, UNSER Land vor einer totalen Diktatur zu bewahren, heißt das wichtigste Gebot der Stunde: KEINE GEWALT!

Denn ich bin mir sicher, unsere Polizisten wissen, wo ihr Platz ist: Auf der Seite des Volkes!

Oder um es mit den Worten des – von mir hochgeschätzten – Uwe Steimle zu sagen: „Wer für den Frieden ist und für die Heimat, der ist unantastbar!“

Wir sehen uns am 29. August: Auf den Straßen von Berlin!

Ihr

Elmar Gehrke

PS: Herr Geisel, für Sie gilt: „Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben!“
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2 Gedanken zu „Lieber Berliner Innensenator,

  • 31. August 2020 um 20:28
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    Was für passende Worte, aber nicht nur Herr Geisel der SED und auch Firma Horch und Guck für Nachrichtentechnik , nannte er es in der gelöschten Biografie, Auch Frau Slowik trägt die Verantwortung für gewaltbereite Killer in der Polizei, auch Ihr Tag ist gekommen Verantwortung zu übernehmen, genau wie Herr Müller, sie alle meinen das Volk schaut noch lange zu….wenn sie nicht zurück treten, werden sie gehen müssen. Auch müssen Demos gegen die Politik nicht angemeldet werden. Allein das sich Polizei über Gerichtsurteile setzt, zeigt mit was für Egoismus in der Polizeiführung vorgegangen wird. Es kann nur heißen Rücktritt Geißler, Müller, Slowik.

    Schöner könnte man es nicht schreiben, danke H.Gehrke

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    • 2. September 2020 um 19:52
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      Sehr schön das sehe ich genau so

      Antwort

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