„Ach du meine (Lügen)nase!“

Bevor die Sächsische Staatskanzlei der Justiz den Befehl erteilt, gegen einen gewissen Kolumnisten vorzugehen:

Niemals würde ich den 1. Sekretär der Merkelwählvereinspartei-Bezirksleitung, ähm unserem – von Rot-Grün geduldeten – Ministerpräsidenten der Lüge bezichtigen!

Denn Politiker lügen bekanntlich nie. Sie erzählen nur „alternative Wahrheiten“

Wie seinerzeit „Billy Boy“ Clinton, der erklärte: „Ich hatte kein sexuelles Verhältnis mit dieser Frau.“

War es in Wirklichkeit nicht Miss Lewinsky (bei deren Schöpfung es zum Lieferketten-Engpass „grauer Zellen“ kam, welchen Gott – erfolgreich – mit üppigen Argumenten kaschierte), die während des Erste-Hilfe-Kurses vom „Oral Office“ träumte? Und deshalb die Sache mit der Mund-zu-Mund-Beatmung falsch verstand?

Eines muss man Michael Kretschmer (CDU) zugutehalten:

Er missbraucht keine unterbezahlte „First Praktikantin“, um sich – quasi auf Staatskosten – eine gezüngelte Lippenentspannung zu verschaffen.

Sein „First Betthaserl“ erhielt einen – mit 6.000 Euro monatlich dotierten – Referatsleiterposten im Sozialministerium, der erst nach seiner Wahl zum Ministerpräsidenten neu geschaffen wurde…

Übrigens:

„Betthaserl“ ist keine Beleidigung, sondern – gemäß Bayrischen Wörterbuch – eine „hübsche Bettgenossin“. Und somit als Kompliment zu verstehen, also: „Ruhig Brauner!“

„Brauner“ ist natürlich eine politisch unkorrekte Bezeichnung. Überhaupt leidet der Erdton, seit seiner Instrumentalisierung durch einen österreichischen Gefreiten, bis heute unter starken Imageproblemen.

Welche Farbe besitzt ein Ministerpräsident, der am Kabinettstisch eine kobold-grüne Justizministerin duldet, die in einer Punkband das Lied „Advent, Advent – ein Bulle brennt!“ spielte und damit zur Gewalt gegen Polizisten aufstachelte?

Ihr

Elmar Gehrke

PS: Auch Jens Spahn brauchte kein Versprechen, als er am 01.09.2020 (zufällig der Jahrestag des Überfalls auf Polen) versicherte:

„Mit dem Wissen von heute“ würde die Regierung weder Friseure noch Einzelhandel schließen und bekräftigte „Das wird nicht nochmal passieren!“

Der Namenspatron der „Spa(h)nischen Grippe“ sprach lediglich vom HEUTIGEN Wissen. Nicht vom MORGIGEN…


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6 Kommentare

  1. Warum kandidieren Sie nicht eigentlich für das Bundeskanzleramt? Wir hätten endlich mal jemanden der einem das Gefühl gibt, klare Worte zu sprechen und sich durch nichts und niemanden den Mund verbieten zu lassen. Ich würde Sie glatt wählen! Weiter so Herr Gehrke. Und sollte Sie jemand verklagen, ich unterstütze Sie liebend gern bei den Anwaltskosten. Hochachtungsvoll A.Beil

    1. Danke für die Blumen, aber wie heißt es so schön „Schuster, bleib bei Deinen Leisten!“ Ich schreibe also weiterhin Politik-Satire, statt selbst Politik zu machen. Verklagt wurde ich übrigens schon, von Igor Levit…

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