„Die Mannschaft“, Schwulenhass & Messerartisten

Haben Sie auch dieses packende Fußball-Duell verfolgt, als England gegen „Die Mannschaft“ spielte?

„Die Mannschaft“ – das ist die Truppe in weißen, quergestreiften Trikots (erinnert leicht an Häftlings-Outfits) mit den kleinen und versteckten deutschen Nationalfarben am Ärmel, als wenn ihnen Schwarz-Rot-Gold peinlich wäre.

Da Ball-Athleten für Deutschland spielen, erwartete ich, dass sie mit schwarzen Armbinden auflaufen.

Um ein Zeichen gegen religiösen Fanatismus und Terrorismus zu setzen, sowie der unschuldigen Opfer des Würzburger Messermordes zu gedenken.

Pustekuchen! Dies ist nicht passiert – aber wahrscheinlich nur, weil schwarze Armbinden momentan nicht in Mode sind – derzeit sind Regenbogenfarben angesagt.

Ganz wichtig, um in Deutschland – dem Land der Gendertoilette – ein Zeichen gegen die ständige Diskriminierung von Homosexuellen zu setzen.

Meine persönliche Meinung dazu: Auf dieser Welt existieren genau zwei Geschlechter: Männlich & Weiblich.

Wer meint, zu einem der (vermeintlich) 324 anderen Geschlechter zu gehören (oder geschlechtsunentschieden ist), der benötigt keinen „Divers-Eintrag“ im Personalausweis – sondern professionelle Unterstützung vom Psychologen.

Aber was tat unsere Nationalmannschaft (darf man noch NATIONALmannschaft sagen?) stattdessen? Sie knieten im Stil von „Black Lives Matter“ nieder.

Vielleicht hat es den Fußballkickern keiner verraten: Aber unter denen, die in Würzburg abgeschlachtet wurden, befand sich keiner mit Maximalpigmentierung!

Man könnte vermuten, dass hier zweierlei Maß gilt:

Wird ein Bürger mit Migrationshintergrund Opfer eines fürchterlichen Verbrechens, ruft man umgehend einen Volkstrauertag aus und setzt die Flaggen auf Halbmast.

Aber umgekehrt, wenn ein „Schon-länger-hier-Lebender“ Opfer eines „Neubürgers“ wird, dann spricht man sofort vom „psychisch kranken Einzeltäter“. Falls nicht schon vorher der Mantel des Schweigens darüber gestülpt wird – damit die Rechten den „bedauerlichen Einzelfall“ nicht „instrumentalisieren“ können.

Leider steigt der Hass gegen Homosexuelle wieder an – und zwar seit 2015.

Nicht verwunderlich, wenn Gäste (die sich nicht immer wie Gäste benehmen) in unser Land kommen, in deren Heimatländern Homosexualität nicht nur per Strafe verboten ist.

Sondern wo Menschen für ihre sexuelle Orientierung entweder ins Gefängnis geworfen, oder gleich öffentlich hingerichtet werden – wie in Saudi-Arabien.

Weshalb setzen unsere Konzerne dort kein Zeichen – und tauchen ihr Logo in Regenbogenfarben? Oder sind Menschenrechte keinen Pfifferling wert, sobald es um den großen Profit geht?

Man darf doch nicht glauben, dass Menschen – die kulturell von Homophobie geprägt sind – diese plötzlich beim Überschreiten der deutschen Grenze ablegen!

Ebenso dürfen wir nicht erwarten, dass Scharia-Anhänger schlagartig zum Grundgesetz konvertieren.

Sowas kommt von sowas – und gipfelt in fürchterlichen Verbrechen. Wie vergangenen Oktober, als – mitten in der Dresdner Innenstadt – ein homosexuelles Paar niedergemessert wurde.

Jetzt keine Vorurteile, denn bekanntlich hat auch der deutsche Michel ständig ein Messer am Mann – was ihm immer öfter in der Tasche aufgeht.

Der Mörder war ein – erst wenige Tage vorher aus dem Gefängnis entlassener – islamischer Terrorist, der drei Jahre wegen einer schweren, staatsgefährdenden Straftat einsaß – er plante ein Selbstmordattentat.

Als „Gefährder“ eingestuft, stand er selbst am Tattag unter Beobachtung des Verfassungsschutzes.

Aber der „Merkelschutz“ kann schließlich nicht überall sein, er hat Wichtigeres zu tun – z.B. die Beobachtung der „bösen AfD-Buben“.

Besonders die ganz schlimmen Verdachtsfälle vom „Flügel“, die bekanntlich unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung abschaffen wollen.

Zumindest das, was davon noch übrig ist. Schließlich setzte die „Rauten-Diktatorin“ per „Ermächtigungsgesetz 2.0“ schon die meisten Grundrechte außer Kraft – da bliebe für Höcke & Co. fast nichts mehr übrig.

Aber der Verfassungsschutz muss Prioritäten setzen und im „Kampf gegen Rechts“ auch Opfer in Kauf nehmen. Wo gehobelt wird, da fallen auch Späne.

Liebe Leser, sind Sie jetzt noch im Fußball-Fieber – trotz des Ausscheidens von „Nicht-meine“-Mannschaft?

Ist Fußball-Fieber auch ansteckend? Kämpft hier womöglich die „Fußball-Mutante“ gegen die „Delta-Variante“? Und nach dem Sieger wird die 4. Welle benannt, die pünktlich zur Bundestagswahl im Herbst kommt?

„Schaun mer mal, dann sehn mer scho“ – wie der Kaiser Franz Beckenbauer sagen würde…

Ihr

Elmar Gehrke

 

4.9/5 - (51 votes)
Sie sagen NEIN zur Lügenpresse und möchten stattdessen lieber meine bitterböse Politiksatire unterstützen? Dann einfach hier klicken:

2 Kommentare

  1. Das wäre wohl dann, mein Tipp, die italienische Mutantee, ob die Italiener sich das gefallen lassen oder doch die Iotamutante bevorzugen, auch wenn ein paar griechische Buchstaben, ewr müssen ja nicht kleinlich sein, übergangen werden.

  2. Ja, lieber Elmar, ich verstehe Ihre Wut und teile diese. Ich verneige mich betroffen vor den Opfern. Hoffentlich werden mehr Menschen wach und stehen zu dem, was sie denken. Obwohl ich Bedenken habe, dass Wahlen in „diesem unserem Lande“ (Zitat H. Kohl ) wirklich frei sind und etwas ändern halte ich es für wichtig, dass Sie weiterhin alle Finger in diese Wunden halten. LG.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

⇓ Weiterscrollen zum nächsten Beitrag ⇓


Schaltfläche "Zurück zum Anfang"