Liebe Andrea Nahles,

bisher trällerten Sie – „mit der Stimme einer Kreissäge“ – Kinderlieder im Bundestag. Jetzt können Sie „Sag beim Abschied leise Servus“ anstimmen…

Als Nachfolgerin des „heiligen Martin“, welcher das Wunder vollbrachte, gegen den „wandelnden Hosenanzug“ (der Deutschland bereits länger regiert als ein gewisser österreichischer Gefreiter mit markanten Seitenscheitel und Bärtchen) haushoch mit dem schlechtesten Ergebnis (seit 1945!) zu verlieren, stand Ihr Job als Parteivorsitzende unter der Hoffnung: „Schlimmer kann es nicht mehr kommen!“

Doch es kam schlimmer!

Allein in den ersten 100 Tagen Ihrer Amtszeit rutschte die SPD nochmals 2,5 Prozent in den Umfragen-Keller??.

Klar, Sie mussten sich ja in der Männerdomäne doppelt beweisen und noch eine Schippe drauflegen. Oder klang Ihnen noch das Stromberg-Zitat im Ohr: „Eine Frau ist ja nicht automatisch clever, nur weil sie scheiße aussieht!“

Letztes Jahr schenkten Ihnen die bayrischen Genossen 155 Flaschen Rot-Bier – eine pro Jahr SPD-Geschichte.

Konnte die solidarische Aufteilung der Hopfen-Kaltschale den Europa-Wahlabend im Parteivorstand erträglich gestalten? Oder wenigstens das „Ischias“-Risiko minimieren?

Setzt sich der Abwärts-Trend fort, steht die deutsche Sozialdemokratie in weniger als zwei Jahren auf der Liste der vom Aussterben bedrohten Arten.

Um den Dampfer „SPD“ weiterhin fest auf Kurs „5 Prozent“ zu halten, braucht es nun Nachwuchs-Komsomolze Kevin Kühnert als neuen Kapitän. Oder Ralf Stegner.

Willy Brandt ging durch den Kniefall im Warschauer Ghetto in die Geschichte ein, Helmut Schmidt als mutiger Krisenmanager der verheerenden Hamburger Sturmflut.

Sie hingegen bleiben als krawallig polternde Matrone in Erinnerung, die „auf die Fresse“ hauen will.

„Man kann ein Mädchen aus der Gosse holen, aber niemals die Gosse aus dem Mädchen.

Ätschi, Bätschi!

Ihr

Elmar Gehrke

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