Liebe Corona-Schutzverordnung

die Beschränkungen, welche ausschließlich unserem Schutz dienen, bieten erhebliche – und bisher massiv unterschätzte – Vorteile!

Beispielsweise für paarungsreife Groß- und Kleinstadtsingles, die aufatmend sagen: Adieu unverbindliche „Kaffeetrinken-Dates“ und kostspielige Restaurantbesuche!

Um zum Sch(l)uss zu kommen, steht vor dem ersten Treffen einzig die Frage: „Zu mir oder zu dir?“

Sobald dem Glücklichen die 22. Stunde schlägt, muss er – quasi von Amts wegen – bis zum Morgengrauen der Angebeteten Gesellschaft leisten. Damit gerät die nächtliche Ausgangssperre zum „Nachwuchsbeschleunigungs-Gesetz“.

In der Arbeitswelt bietet das Home-Office einmalige Chancen, dem eitlen Büro-Schaulaufen zu entfliehen. Künftig regiert Schlabberlook statt Styling, Jogginganzug statt Kostüm.

Ohne persönlichen Kunden- bzw. Kollegenkontakt erübrigt sich (bis zur Erfindung des „Geruchs-Internets“) auch das tägliche Duschen, denn beim „Wasser-Lockdown“ heißt es: „Stinken fürs Klima“.

Sogar den Kontaktbeschränkungen kann man viel Positives abgewinnen:

Zum Geburtstag müssen Sie nicht mehr die ganze bucklige Verwandtschaft einladen, von denen die Hälfte sowieso nicht Ihnen zuliebe kommt – sondern nur, um das Geschenk wieder abzufuttern.

Gibt es eine bessere Ausrede als „Wir-bleiben-zu-Hause“, um trotz Streichung des Schwiegerdrachen-Besuchs keine Enterbung zu riskieren? Im Gegenteil: Sie können die Absage sogar noch als wohlmeinende Fürsorge verkaufen!

Alle Fitness-Junkies, die meist nur deshalb im Studio schwitzen, um das andere Geschlecht mit ihrem – mehr oder weniger – durchtrainierten Körper zu beeindrucken, können ihre drei Liegestütze bequem im heimischen Wohnzimmer erledigen – und das Video davon anschließend bei Tinder hochladen.

Den dafür benötigten Anabolika-Nachschub garantiert der Versandhandel, natürlich infektionssicher per kontaktloser Zahlung und Lieferung.

Auch endlich passé: Die horrenden Preise in der Gastronomie, über die wir in der vor-coronalen Zeit so oft fluchten!

Nach dem „Great (Küchen)-Reset“ sind wir jetzt unser eigener Koch. Was angesichts analogkäsigen Tiefkühlpizzen zwar auch so schmeckt, aber immerhin den – durch CO2-Spritpreiserhöhung auf Diät gesetzten – Geldbeutel entlastet.

Zur Abwechslung zwischen den Nahrungsaufnahmen genießen wir den ganzen Tag die bezaubernde Programmvielfalt der öffentlich-rechtlichen Qualitätsunterhaltung – dank spottbilliger 17,50 €-(Zwangs)-Flatrate.

Freuen Sie sich doch mal über Ihre verpasste Urlaubsreise, die, in Zeiten globaler Erderwärmung, ohnehin mit dem ökologischen Gewissen unvereinbar ist!

Das eingesparte Geld rettet Ihnen – trotz Kurzarbeit & Pleitewelle – jetzt (vielleicht) das Überleben.

Ihr

Elmar Gehrke

 

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2 Kommentare

  1. DAS sind Ideen…,— Ich weiss nicht, wie soll ich dann meinen Kummer ertränken, wenn die „Dame“ nicht in die Badewanne will ??? Wohin will man uns noch verblöden?? Wie wären dann die daraus hervorgehenden Kinder ?? Vielleicht gerade noch in der Lage, gentechnisches Fastfood zu essen, zu arbeiten und die reel existierenden 4 offiziell „demokratischen“ Parteien zu wählen und abends vor den ÖP-TV einzuschlafen?? Elmar, machen Sie und mehr Hoffnung !!! Ich kann beim besten willen nicht soviel trinken, wie ich speien möchte.—

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