Liebe SPD-Dresden,

welch schlimme Schandtat verbrach Barbara Lässig, die Pressesprecherin des Fernsehturm-Vereins, um von Euch zur „unerwünschten Person“ erklärt und (per Sicherheitsdienst!) aus den Fraktionsräumen geworfen zu werden?

Pöbelte sie wie Ralf Stegner, der sozialdemokratische „Schlechte-Laune-Bär“, dessen dauer-miesepetriger Gesichtsausdruck wirkt, als kaue er gerade ein Stück Gammelfleisch?

Oder warb die ehemalige Eislöwen-Präsidentin und FDP-Stadträtin mit „schlagenden Argumenten“ für die Wiedereröffnung des 252 Meter hohen Dresdner Wahrzeichens, wofür sie – gemeinsam mit anderen engagierten Vereinsmitgliedern – bereits seit Jahren leidenschaftlich kämpft?

Wobei Gewaltverherrlichung jetzt zum guten Ton bei Willy Brandts Erben gehört, oder? Zumindest seit sich deren Momentan-Vorsitzende Saskia Esken mit „Ich bin Antifa“ öffentlich als Mitglied einer linksextremen Terror-Organisation outete.

Nein, dass „Verbrechen“ der 63-jährigen Barbara Lässig ist, als Teilzeitkraft bei der AfD Fraktion Dresden zu arbeiten! Denn die Dresdner SPD verweigert Fernsehturm-Vereinsmitgliedern, welche für die AfD tätig sind, das gemeinsame Gespräch.

Jemanden zu diskriminieren, weil er seine Brötchen als Mitarbeiter einer erlaubten Partei verdient, dürfte fürs Siegerpodest der „So geht Ausgrenzung!“-Meisterschaft genügen.

Erstaunlich, dass sich der Vereinsvorstand als williger Helfer der demokratieverachtenden roten „Toleranz-Musterschüler“ missbrauchen ließ und – im vorauseilenden Gehorsam – der eigenen Pressesprecherin nicht nur die Teilnahme am Rathaus-Termin mit der SPD verbot.

Sondern Barbara Lässig (die, neben Uwe Steimle, als medienwirksames Gesicht der Fernsehturm-Kämpfer gilt) wenige Tage später sogar aus dem Verein ausschloss, wofür die offizielle Begründung lautete: „Frau Lässig kann sich nicht mit der SPD anlegen“. Hat der Mohr seine Schuldigkeit getan?

Zugegeben, für die Dresdner Sozis läuft es derzeit suboptimal:

Nachdem vor zwei Jahren drei langjährige Stadträte – aus Protest gegen den Linksruck der Partei – die Fraktion verließen, liegt die sächsische SPD mit aktuell sieben Prozent im Umfragekeller.

Frei nach dem Motto „5-%? Wir schaffen das!“

Vorbei die Zeiten, als man lukrative Aufsichtsratsmandate noch nicht mit der AfD teilen musste, sondern mit den Genossen der linksgrünen christsozialen Einheitsparteien auskungeln konnte.

Liebe Dresdner SPD, es reicht nicht, jetzt auf den – vom Fernsehturm-Verein durch mühevolle Arbeit ins Rollen gebrachten – Zug aufzuspringen, um sich beim Wähler als Retter des Fernsehturms anzubiedern.

Ihr müsst dringend den „Kampf gegen Rechts“ verstärken!

Beispielsweise mit dem Antrag, dass AfDler (oder besser: Leute die schon mal etwas von der AfD geliked haben) keine öffentlichen Verkehrsmittel benutzen und einen blauen Stern tragen müssen…

Die Idee klingt nicht weniger verrückt, als dem Pianisten Igor Levit, der öffentlich erklärte, dass AfD-Mitglieder „ihr Menschsein verwirkt haben“, ein Bundesverdienstkreuz anzuheften.

Ihr

Elmar Gehrke

PS: Trifft auf die Dresdner SPD-Stadtratsfraktion die Tetzlaffsche Weisheit „Der Sozi ist nicht grundsätzlich dumm, er hat nur sehr viel Pech beim Nachdenken.“ zu?

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3 Gedanken zu „Liebe SPD-Dresden,

  • 30. September 2020 um 11:39
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    Hallo u einen schönen Tag lieber Elmar, auf diesem Weg möchte ich mich für die herrlichen Kommentare bedanken. Besonders die geschriebene Version gefällt mir. Immer auf den Punkt. Aber eins nervt, ich weiß nie ob ich lachen oder heulen soll, Späßle 😘

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    • 2. Oktober 2020 um 0:12
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      Mir geht es auch so, daß ich überlegen muß, lache ich oder heule ich, oder bin ich wütend ?
      Auf jeden Fall, ist immer alles auf dem Punkt .

      Antwort
  • 4. Oktober 2020 um 10:27
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    Hat die 5 % denn auch innerhalb der Grokopartei noch Gültigkeit , oder ist das eine Formalie , die man gemeinsam löst ?

    Antwort

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