Lieber Stephan Brandner,

das mediale Jubelgeschrei über Ihre Abwahl, welches offenbar die Dauer-Empörung des „Zentralrats der Empörten“ zu übertrumpfen versucht – ließe vermuten, Sie wären des Reichstags größte Schande seit dem Braunauer Schnauzbart.

Vermutlich entgingen Sie nur deshalb dem Scheiterhaufen, weil die schwedische „Klima-Walküre“ dessen CO2-Ausstoss sehen könnte!

Wahrlich, wir erleben derzeit eine Welle aus Tabubrüchen und verbalen Entgleisungen – nicht nur von Politikern.

Erhielt der „Panik-Opa“ – dessen (Sonder)zug schon längst abgefahren ist – das Bundesverdienstkreuz trotz oder wegen seiner staatstragenden Wortwahl („Fascho“, „kalte Kotze“ etc.) gegen demokratisch gewählte Volksvertreter?

Vielleicht sollte der „kleine Udo“ mal die heile Welt seiner 5-Sterne-Luxus-Suite in Richtung Hamburgs „sozialer Brennpunkte“ verlassen?

Aber vorher Schlapphut und Sonnenbrille aus dem alkohol-zerfurchten Gesicht nehmen, um der ungetrübten Realität ins Auge zu sehen!

Immerhin scheint krawalliges „AfD-Bashing“ – samt mantrahafter „Nazi“-Wiederholung – einen Platz am Futtertrog zu verschaffen: Im staatlichen „Gnadenhof“ für abgehalfterte „Stars von (Vor)gestern“…

Wer sein „Blockflöten-Talent“ entdeckt und kräftig ins Horn des „maaslosen Wahrheitsministeriums“ bläst, dem bleiben auch peinliche Möbelhaus-Auftritte erspart.

Stattdessen darf er seine „Rocker-Rente“ aufbessern – bei, von der „Reichskulturkammer“ organisierten, „Anti-Rechts“-Konzerten.

Unter den „Diäten-Bereicherern“ der LG-CSDE (links-grüne Christsozialdemokratische Einheitspartei) herrscht Einigkeit, der Begriff „Judaslohn“ sei „unverschämt“, schüre „antisemitische Ressentiments“ sowie lasse „Würde und Anstand“ vermissen.

Komisch: Als die tapferen „SPD-Kämpfer gegen Rechts“, Karl Lauterbach und Johannes Kahrs, den „Judaslohn“ auf Arbeitgeber und sogar Bundestagspräsidenten münzten, regte sich nicht der leiseste Hauch von Kritik.

Ergo muss Herr Lauterbach etwas haben, was Herr Brandner nicht hat. Ein guter Frisör ist es schon mal nicht…

Vielleicht die 62.000 €, die der „Bundes-Fliegenträger“ (welcher, wie seine Ex-Frau beklagt, jahrelang den Unterhalt für seine vier Kinder schuldig blieb) allein 2011 als Aufsichtsrat eines Klinik-Konzerns kassierte?

Oder entscheidet das „richtige“ (Alt)Parteibuch darüber, wer noch seine Meinung sagen darf?

Ohne Angst vor „1933 2.0“ mit Diffamierung, Ausgrenzung, Boykott oder gar Gewaltaufrufen seitens des politischen Gegners?

Ihr

Elmar Gehrke

PS: Könnte der Vorsitzende einer „Kobold“-Partei, der seiner Heimat-Verachtung mit dem Satz: „Vaterlandsliebe fand ich stets zum Kotzen.“ ungeniert freien Lauf ließ, die WIRKLICHE Schande für unser Land sein?

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