Mein erstes Mal

Und es war Sommer…

„Es war ein schöner Tag, der 22. im Juli. Die Sonne brannte so, als hätte sie´s gewusst. Ich war 39 und über Social Media wusste ich nicht viel.

Und es war Sommer: Das erste Mal im Leben, nahm ich schüchtern meine Hand und machte einen Mausklick – das allererste Mal. Doch als Kolumnist sah ich die Sonne aufgehn.“

Genau heute vor vier Jahren, am 22. Juli 2018, wurde „Post-von-Gehrke“ geboren!

Damals brutzelte ich – um als mittelalter weißer Mann eine kulturbereichernde Maximalpigmentierungs-Bräune zu erreichen – am heißen Ahlbecker Ostseestrand, als mich die Muse küsste:

Einer plötzlichen Eingebung folgend, schrieb ich einen Text über den damaligen EU-Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker – dessen häufige Ausfallerscheinungen einen maximalalkoholischen Hintergrund vermuten ließen.

Als Versuchskaninchen mussten meine Mitreisenden beiderlei Geschlechts herhalten, denen ich – in Badehose vorm Strandkorb stehend – meine allererste Kolumne vortrug.

Nachdem das kleine Publikum großes Amüsement zeigte, fehlte nur Veröffentlichung noch ein plakativer Titel. Da fiel mein Blick auf die vollbusige „Strandnixe von Nebenan“, welche BILD-Zeitung las – mit „Post von Wagner“ auf Seite 1…

Bereits wenige Tage nach Onlinestellung fiel ich buchstäblich aus allen Wolken: Mein Beitrag hatte aus dem Stand mehr als 50.000 Menschen erreicht!

Dabei traf er auf eine – von mir nie für möglich gehaltene – Zustimmung, wie die vierstellige Zahl der „Daumen hoch“ zeigte.

Jetzt häuften sich Forderungen wie: „Bitte mehr von Deiner Satire!“, oft verbunden mit der Frage: „Erscheinen Deine Beiträge bald regelmäßig?

Leichtfertig versprach ich daraufhin: „Sollte irgendwann – in ganz ferner Zukunft – die Zahl meiner Facebook-Fans auf utopische 5.000 steigen, schreibe ich jede Woche eine neue Kolumne.“

Die 5.000er-Marke war fünf Monate später geknackt…

Den Rest der Geschichte kennen Sie, liebe Leser, selbst – denn viele von Ihnen halten mir seit Anfang an die Treue.

Dafür – und für die überwältigende Unterstützung, die Sie mir nicht nur durch Likes & Kommentare, sondern auch mit persönlichen Zeilen und Worten zukommen lassen – möchte ich mich ganz herzlich bedanken.

Last, but not least ein riesengroßes Dankeschön an Alle, die meine Arbeit mit pekuniären Mitteln fördern: Eure „finanzielle Munition“ sichert meine journalistische Unabhängigkeit.

Ihr

Elmar Gehrke

PS: Solange mein Geist klar bleibt, ich noch Stift bzw. Maus halten kann (und Mr. Süßstoffhügel mich nicht sperrt), gibt es weiterhin bitterböse Politiksatire aus Sachsen. Versprochen!

PPS: Hier können Sie die allererste „POST-von-GEHRKE“-Kolumne noch einmal nachlesen:
https://postvongehrke.de/lieber-jean-claude-juncker/

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2 Kommentare

  1. Gratulation und bitte weiter so !!! Ich bin und werde weiterhin mich auf aufmunternde und – leider – realistische Beiträge freuen wie in der ersten Stunde. Liebe Grüsse und vielen Dank in die Landeshauptstadt.

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