Nach Gil Ofarim: Schon wieder Hotel-Rassismus? 

Kurz nachdem das Leipziger Westin dem Musiker Gil Ofarim – möglicherweise aufgrund dessen jüdischen Glaubens – ein Zimmer verweigerte, wirft ein neuer Skandal folgende Frage auf:

„Hat die deutsche Hotellerie-Branche ein strukturelles Diskriminierungs-Problem?“

Im jüngsten Fall wurde eine Frau zum Opfer einer herabwürdigenden Behandlung:

Weil ihr das Herbergs-Management unterstellte, sie besäße eine – sich von der des Hotelbetreibers abweichende – Weltanschauung, war die 65-Jährige als Gast unerwünscht!

Warum eröffnen gutmenschliche Bataillone – angesichts dieser grundgesetzwidrigen Selektion, welche an den abgewandelten Göring-Spruch „Wer Gast ist, bestimme ich!“ erinnert – nicht umgehend ihr übliches „Empörungs-Dauerfeuer“, gegen das selbst „Stalin-Orgeln“ wie Kindergeburtstags-Tischfeuerwerk anmuten?

Wieso blasen „unabhängige Qualitätsmedien“ nicht sofort zur, sonst obligatorischen, Hexenjagd gegen die Verantwortlichen?

Zumal der Vorfall nicht einzig und allein auf – bisher unbewiesenen – Behauptungen eines ehemaligen „Das große Promibacken“-Teilnehmers beruht, dessen kürzlich veröffentlichtes Buch nach dem „Hotel-Gate“ plötzlich explodierende Verkaufszahlen aufweist…

Vielmehr bekräftigte die Oberste Heeres… ähm Hotelleitung sogar schriftlich, dass diese menschenverachtende Ausgrenzungspolitik der Firmenphilosophie ihres „ehrenwerten Hauses“ entspricht!

Legt sich der „medien-mafiöse Mantel des Schweigens“ nur deshalb über den beschämenden Eklat, weil…

  • es sich beim ungewollten Gast um die AfD-Bundestagsabgeordnete Dr. Christina Baum handelte?
  • er nicht im braunen „Nazi-Sachsen“ stattfand, sondern im bunt-toleranzbesoffenen Berlin?
  • sich das „Hotel der Ausgrenzung“ im jüdischen
    Familienbesitz befindet?

Wenn ja, gäbe es zwei Diskriminierungs-Arten:

Einerseits die, welche aufgrund von Hautfarbe, Religion oder sexueller Orientierung benachteiligt – allerdings nur dann als verwerflich gilt, sofern Betroffene NICHT der „ekligen weißen Mehrheitsgesellschaft“ angehören, sprich entweder minimalpigmentiert, heterosexuell oder gar Christen sind.

Andererseits die erlaubte, staatlich geförderte und medial bejubelte Diskriminierung gegen Sympathisanten der einzigen deutschen Oppositionspartei sowie Klardenker-NAZIs (=Nicht-An-Zwangsinjektion-Interessierte).

Ihr

Elmar Gehrke

PS: Sollten sich nicht gerade jüdische Hoteleigentümer – geprägt durch das, ihrem Volk auf unvorstellbar grausame Weise angetane, schreckliche Leid – jedem Ausgrenzungsversuch mit den Worten „Wehret den Anfängen!“ entgegenstellen?

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4 Kommentare

  1. Die Aussagen von EUROPOL bestätigen und rechtfertigen den „Kampf gegen Rechts“, für den mehr Mittel aufgewandt und mehr Bedienstete eingesetzt werden, als für irgendeine andere staatliche Maßnahme. Sie überstrahlt alle anderen Aktivitäten. Der Erfolg gibt der inzwischen zwar unglaubwürdigen, aber immer noch amtierenden Bundesregierung Recht.

    Der Erfolg ist unübersehbar: Rechtsextreme Terroranschläge gehen gegen Null, wobei man berücksichtigen muss, dass Geheimdienste keine faule Haut kennen. Die freuen sich immer, wenn etwas Publikumswirksames zu tun ist, was anschließend auf das Konto der NaZis innerhalb und außerhalb der AfD gebucht wird. Die Akten werden wie immer 120 Jahre lang gesperrt.

    NaZi-phobe Antifaschisten drehen gerne jeden Stein um, um sich zu vergewissern, ob sich darunter ein NaZi versteckt hält. Deshalb sind „Stolpersteine“ richtig fest verklebt, damit niemand nachschaut. „Wehre den Anfängen!“ ist ein gerne falsch zitierter Spruch, denn der bezieht sich allein auf unglücklich Verliebte.

    Diese Aufforderung, die oft in der Form „Wehret den Anfängen!“ zitiert wird, geht auf das lateinische „Principiis obsta“ des römischen Dichters Ovid in seiner Schrift Remedia amoris (Heilmittel gegen die Liebe) zurück. Sie sollen dem unglücklichen Verliebten helfen, sich wieder zu entlieben. Wenn die Beziehung schon fortgeschritten ist, solle der Verliebte sich an der Geliebten übersättigen, um überhaupt therapierbar zu werden.

    „Principiis obsta. Sero medicina parata, cum mala per longas convaluere moras.“[44]
    „Wehre den Anfängen! Zu spät wird die Medizin bereitet, wenn die Übel durch langes Zögern erstarkt sind.“

    Das Zitat wird heute zumeist im Plural gebraucht, um vor verderblichen Entwicklungen zu warnen – freilich ohne den Ursprung und Ovids ironisch gemeintes Pathos zu kennen.

  2. Wann bekommen wir endlich wieder eine Binde an den Arm (möglichst weiss, wie viele meiner Familie zwischen 1945 und 1947), damit es Gutmenschen,Gastro-Betreiber und Antifa leichter haben ??? Wehret den Anfängen !!!

  3. Unser Vaterland ist sprichwörtlich im Arsch… wer Weiß, Deutsch und am Ende noch Hetero ist, kann nur ein NAZI ( national-das Land betreffend und sozial, das Gegenteil wollen wir alle nicht) sein!!! Unter diesen Bedingungen immer gern!!!

  4. Er hat den Knochen hingeworfen und die gesamte Medienlandschaft hat ihn, ohne nähere Infos zu haben darum gebalgt. Nach dem ganzen Pillepalle: Gil Ofarim steht plötzlich am selbstgebauten Pranger. Das erinnert mich an den Fall eines israelischen Fotografen, der es auf der Rückreise von Wien nach Tel Aviv irgendwie geschafft hatte, seine sperrige und schwere Profi-Ausrüstung als Handgepäck durch die Kontrollen zu bekommen. Allerdings verwehrte ihm dann eine unbeugsam-korrekte Flugbegleiterin, das Gerümpel in das Fach über den Köpfen der Passagiere zu quetschen. In den Disput wurde der Flugkapitän involviert, dann kam die Polizei und führte den Querulanten ab. Unmittelbar darauf brach über „Austrian Airlines“ in der israelischen Presse ein Shitstorm los. Der Stewardess wurde ein Kopftuch angedichtet und es wurde die Behauptung erhoben, sie habe als Muslimin gerade diesen einen Passagier rausgepickt, um ihn zu diskriminieren. Soviel ich weiß, ist es nie zu einer Entschuldigung oder Gegendarstellung gekommen.

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