Seriöser Journalismus?

Ist dieser Artikel der „Südthüringer Zeitung“ seriöser, unabhängiger Journalismus?

Oder handelt es sich um regierungstreue Hofberichterstattung für die links-grüne christ-sozialdemokratische Einheitspartei Deutschlands? Erinnert der Stil gar ans Zentralorgan der SED-Staats- & Parteiführung?

Darüber mag sich jeder – der entweder in Schmalkalden live dabei war, oder sich die Videos der „Nur GEMEINSAM sind WIR frei“-Kundgebung angesehen hat – sein eigenes Urteil bilden.

Ist es – wie vom Verfasser des Zeitungsartikels suggeriert – wirklich nur meine persönliche Meinung, dass Bürgerrechte im „Corona-Notstand“ stärker beschnitten waren als während der Nazi-Herrschaft?

Oder handelt es sich dabei vielmehr um einen historisch gesicherten Fakt?

Für qualitätsjournalistische Redaktionsstuben, in denen das Motto „vorauseilender Gehorsam statt gründlicher Recherche“ gilt, anbei eine kleine Geschichts-Nachhilfestunde:

War es im 3. Reich verboten…

🔰 sich mehr als 15 km von seinem Wohnort zu entfernen?
🔰 zu Ostern seine Kinder, Enkel oder Großeltern zu sehen?
🔰 sich mit Menschen zu treffen, die nicht im eigenen Haushalt leben?
🔰 Vater und Mutter im Altersheim zu besuchen?
🔰 sich anderen Personen auf weniger als 1,5 m zu nähern?

Allerdings bestehen auch Unterschiede:

FRÜHER verweigerte man allen Judenstern-Zwangsträgern den Zutritt zu Geschäften, Restaurants und öffentlichen Verkehrsmitteln.

Zum Glück leben wir HEUTE in einem demokratischen Rechtsstaat, da gilt „Wir müssen draußen bleiben!“ nur noch für Menschen ohne „Maulkorb“

Ihr


Elmar Gehrke

PS: Lieber „Nazi-Vergleiche“ als „Nazi-Methoden“!

Quelle: Südthüringer Zeitung, Ausgabe vom 2. Juni 2020
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