Shalom, lieber Lieber Igor Levit,

hätten Sie in einem anständigen Staat, wo gleiches Recht für alle gilt, eine Vorladung zum Strafprozeß wegen Volksverhetzung erhalten – statt einer Einladung ins Schloss Bellevue?

Denn normalerweise führt die Herabwürdigung eines – stetig wachsenden – Bevölkerungsteils direkt auf die Anklagebank.

Zumindest, wenn man „erst-kürzlich-hier-lebende“ Edelmetallstücke fremder Kulturkreise meint, die „Freiwild“ offenbar nicht für eine Band, sondern für weibliche Teutoninnen halten.

Stellten Sie, Herr Levit, eindrucksvoll unter Beweis, dass sich Hass & Hetze lohnen?

Trotz (oder gerade wegen?) Ihrer pauschalen Diffamierung von AfDlern (gemäß der Bundestagswahl 2017 über 5,8 Mio. Bürger) als „widerwärtige Menschen, die ihr Menschsein verwirkt haben“ empfingen Sie das Bundesverdienstkreuz persönlich aus den Händen von „nicht-mein“-Präsident und Fischfilet-Groupie Frank-Walter Steinmeier, der unsere Mutter- als Tätersprache verunglimpfte.

Wo bleibt eigentlich die „Nazi-Keule“, wenn sich ausgerechnet ein jüdischer Pianist ungeniert eines Vokabulars bedient, welches an Julius Streichers „Stürmer“ erinnert?

Stimmt es, dass sogar viele Ihrer jüdischen Glaubensgenossen meinen, Sie wären zwar ein herausragender Klaviervirtuose (damit gehe ich voll und ganz d‘accord) – fördern aber mit Ihren unterirdischen Verbal-Attacken auf Andersdenkende leider den Antisemitismus?

Ist derjenige, der seine Mitbürger öffentlich entmenschlicht, nicht ein geistiger Brandstifter, welcher wissentlich gewaltbereiten „Antifa-Aktivisten“ Vorschub leistet, die AfDler am liebsten wie Ungeziefer ausmerzen wollen?

Lieber Igor Levit, falls Ihnen – als Mitglied der grünen Kobold-Partei – Ihr ungezügelter Hass auf den politischen Gegner doch noch ein Fünkchen Restanstand ließ:

Folgen Sie dem Vorbild von Ex-VW-Manager Peter Hartz, der sein Bundesverdienstkreuz freiwillig zurückgab, weil er sein Fehlverhalten immerhin selbstkritisch als Schande für Deutschlands höchste Auszeichnung erkannte!

Ihr

Elmar Gehrke

PS: Wie die Tageszeitung „Welt“ 2010 aufdeckte, bedienen sich Bundestagsabgeordnete bei den Ehrungen selbst. Gemäß einer geheimen Absprache liefert das Präsidialamt pro Legislaturperiode 30 Bundesverdienstkreuze, deren Verteilung pauschal nach Fraktionsstärke erfolgt…

PPS: Herr Levit, falls Ihnen der deutsche „Nazi-Staat“, welcher Ihnen 1995 die Übersiedlung aus Russland erlaubte und per Stipendium Ihr Studium finanzierte, unerträglich erscheint:
Gute Reise zurück in Putins Reich!

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Ein Gedanke zu „Shalom, lieber Lieber Igor Levit,

  • 5. Oktober 2020 um 8:42
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    Moin lieber Elmar,
    vielen Dank für deine Kolumne, die heute, aber auch an anderen Tagen, wenn ich sie lese, die Kaffeesahne für meinen Kaffee ist, denn so trinke ich ihn am liebsten, und so schmeckt er mir am besten und ich gehe gestärkt in den Tag. Danke.

    Lieben Gruß aus Bliedersdorf, Niedersachsen

    Mein Sprenget

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