❓ Ist LINKS das neue RECHTS ❓

Rechter Sozialismus?

Was muss man tun, um achtkantig aus einem deutschen Parlament zu fliegen?

Einen Volksvertreter als „widerlichen Drecksack“ titulieren und ihm dabei den Stinkefinger zeigen, wie Thüringens Linkspartei-Ministerpräsident Bodo Ramelow gegenüber dem AfD-Abgeordneten Stefan Möller?

Oder eine Partei pauschal als „Nazis“ herabwürdigen, wie sich die grüne Studienabbrecherin Ricarda „Lang wie Breit“ (die in einer „Dick & Doof“-Neuverfilmung beide Rollen authentisch verkörpern könnte) über die AfD äußerte?

Fehlanzeige! Denn für obige Verbalergüsse mit Systemtrompeten-Hintergrund verleiht der „Zentralrat der antideutschen Wokekämpfer“ das „Bunte-Verdienstkreuz mit Hanflaub am Regenbogen“…

Außerdem sind das nur Vogelschisse!

Jedenfalls im Vergleich zur skandalösen Entgleisung des AfD-Kommunalpolitikers Joachim Radke, welcher sich in der Oranienburger Stadtverordnetenversammlung erdreistete, von „linken Nationalsozialismus“ zu sprechen – und dafür den sofortigen parlamentarischen Rausschmiss kassierte.

Radke – der als einschlägig bekannter „schlumpfblauer Provokateur“ seit Jahren einheitsparteifeindliche Hetze verbreitet – querschwurbelte doch tatsächlich, es wäre eine – historisch erwiesene & unumstrittene – Tatsache, dass Sozialismus immer links, aber niemals rechts sei!

Dabei wurde dieser „alternative Fakt“ während der „grünen Unkulturrevolution“ als „falsch“ eingestuft, nachzulesen im „Betreutdenker-Handbuch“, herausgegeben vom „Bundesministerium für correktive Wahrheit“.

Mit reflexhafter Empörung blockflötete daraufhin der Linken-Abgeordnete Enrico Geißler, Radke mache sich mit dieser „Provokation“ der „Relativierung des Nationalsozialismus“ schuldig.

Verständlich, da würde ich mich auch provoziert fühlen. Zumindest als Funktionär einer Partei, welche…

✅ … vor gerade einmal 35 Jahren noch Flüchtlingen in den Rücken schießen ließ

✅ … die 2. menschenverachtende Diktatur auf deutschem Boden errichtete

✅ … während des „Großen coronalen Kriegs (gegen das eigene Volk)“ bereitwillig den Entzug von Grundrechten für „Nazis“ (=„Nicht-An-Zwangsimpfung-Interessierten“ ) unterstützte, was bei vielen ein Déjà-vu an finsterste Zeiten hervorrief, in denen Menschen gelbe Sterne tragen mussten

Auch das ist Deutsch-Absurdistan anno 2024:

Ein Genosse Kommunal-Apparatschik, der öffentlich leugnet, dass Sozialismus links ist. Obwohl in seiner Partei, die das offen erklärte Ziel verfolgt, den real existierenden Sozialismus – 35 Jahre nach dessen Scheitern – wieder in Deutschland einzuführen, bereits der Name Programm ist: Die Linke.

Und dafür erntet der linksdrallige Politik-Schauspieler sogar noch Applaus jenes Altparteien- & Medienkartells, welches vor nicht allzu langer Zeit die „Rote-Socken-Kampagne“ propagierte.

Liebe Leser mit Selbstdenker-Hintergrund,

da Sie früher im Geschichtsunterricht gut aufgepasst haben – statt bei „Fridays for Schulschwänzen“ einer autistischen Klima-Göre, die CO2 sehen kann, zuzujubeln – erinnern Sie sich gewiss noch an die Definition von Sozialismus als „Überwindung des Kapitalismus“.

Angesichts dieser offiziellen historischen Einordnung, würde selbst das Braunauer Braunhemd vor begeisterter Zustimmung den rechten Arm im verbotenen deutschen Winkel hochreißen. Schließlich sahen sich der „GröFaZ“ & seine „nationalen Sozialisten“ als Kämpfer für die Arbeiterklasse – und gegen das Großkapital.

Liebe Leser, rätseln Sie gerade, ob überhaupt ein Unterschied zwischen braunen und roten Sozialisten bestand? Denn in der DDR hieß zwar Raider nicht Twix, aber …

✅ … „KdF“ nannte sich fortan „FDGB“, am staatlich organisierten & subventionierten Erholungsurlaub änderte sich nix

✅… „Hitlerjugend“ firmierte (mit Blau- statt Braunhemd) als „Freie Deutsche Jugend“, doch vormilitärische Ausbildung & Fackelmärsche blieben

✅… „Volkssturm“ kehrte als „Betriebskampftruppen“ zurück

✅… anstelle des allgegenwärtigen Portraits vom seitengescheitelten österreichischen Gefreiten (damals konnte man(n) mit Migrationshintergrund in Deutschland noch Führer werden, heute nur noch „Messerfachkraft“) hing nach 1945 in jeder Amtsstube erst der Leipziger Spitzbart, später der Saarländer Dachdecker

Den Ostberliner „Stalin-Fanboys“ muss man allerdings zugutehalten, dass sie weder einen Krieg vom Zaun brachen, noch politische Gegner in Vernichtungslagern endlösten.

Letzteres blieb dem „großen Bruder“ vorbehalten. Ob es für zwangsarbeitende & unterernährte Insassen (sowie deren Lebenserwartung) einen Unterschied machte, ob über der Baracke „Gulag“ oder „KZ“ stand?

Aber wer heute von „linken Nationalsozialismus“ spricht, outet sich als „Systemwahrheitsleugner“ – denn im „besten Deutschland aller Zeiten“ gilt das Motto: „Wer links ist, bestimmen wir!“

So wie das – nach eigenen Angaben mit 6 Mio. Nutzern das „Nr. 1 Lern- & Karriereportal“ – „Studyflix“ (empfohlen von „unabhängigen Qualitätsmedien mit Reichskulturkammer-Hintergrund“ wie Stern, Fokus, RTL & t-online), welches mit folgender „verqueeren“ Behauptung seinen Schülern das Gehirn wäscht:

„Links steht in der Politik für Veränderung und Fortschritt.“

Stimmt! Sofern man…

✅ … Ausplünderung deutscher Sozialkassen durch Kulturbereicherer

✅ … tägliche Einzelfälle durch Goldstücke & Kalifatisierung deutscher Großstädte durch schwerstkriminelle arabische Familienclans

✅ … Leoparden an der Ostfront 2.0 durch rot-grüne Kriegstreiber

✅ … Sabotage der Energieversorgung & Deindustrialisierung durch eine gemeingefährliche Klima-Sekte

✅ … Enteignung von Eigenheimbesitzern durch Wärmepumpen-Kobolde

als fortschrittliche Veränderung betrachtet…

Ist jetzt Links das neue Rechts? Nichts ist unmöglich, immerhin waren bereits die „Ermächtigungsgesetz-2.0-Jahre“ 2021 & 2022 das neue 1933.

Oder leiden unsere selbsternannten Eliten unter kollektiver Rechts-Links-Schwäche? Eine Krankheit, die bislang überwiegend Vertreterinnen des zarten Geschlechts befiel, jedoch seit Erfindung des Navigationssystems ihren Schrecken verlor.

Doch in jenen analogen Zeiten, als „Google Maps“ noch „ADAC-Atlas“ hieß, brachten Generationen von Ehefrauen ihre Männer bereits auf der Hinfahrt zum Urlaubsort zur Verzweiflung – mit nur einem Satz: „Liebling, ich meinte das andere Rechts…“

Mein persönliches Fazit der deutschen Geschichte des 20. Jahrhunderts:

Egal, ob Sozialisten im nationalen oder marxistisch-leninistischen Gewand daherkommen: Alle in einen Sack und feste mit dem Knüppel drauf!

Ihr

Elmar Gehrke

PS: Der politisch engagierte italienische Schriftsteller Ignazio Silone (1900 – 1978) warnte bereits 1944:

„Wenn der Faschismus wiederkehrt, wird er nicht sagen: Ich bin der Faschismus. Nein, er wird sagen: Ich bin der Antifaschismus.“

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Ein Kommentar

  1. Hi, Elmar, musste eine Möglichkeit zur Antwort aus den Netz suchen, irgendwie spinnt mein Schleptop !!! Abe wie so oft nur Danke sagen, es gibt wahrlich nicht zu ergänzen ausser einen Zitat von Uwe. Wir sind nicht nachtragend, aber wir vergessen auch nichts !!!
    LG. Peter.

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